Checkliste Photovoltaik Planung

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Checkliste Planung

Checkliste Photovoltaik Planung
Checkliste Planung © shockfactor ,fotolia.com

Die Planung einer Photovoltaikanlage ist eine komplexe Angelegenheit. In dieser Checkliste sind die wichtigsten Punkte noch einmal zusammengefasst.

Vorabplanung

  • Größe der Dachfläche – zur Dimensionierung der Anlage unbedingt abschätzen, ausmessen oder ausmessen lassen. Möglich über Baupläne, Abzählen der Ziegel, Lasermessgeräte und Ähnliches.
  • Abschätzung mögliche Leistung – erfolgt am einfachsten über Solarrechner. Dazu muss aber klar sein, welche und wie viele Module gewählt werden.
  • Dachbelegung – optimale Belegung des Daches unter Berücksichtigung von Gauben, Verschattungen, Statik.
  • Entscheidung für Modulart – hängt von den genannten Faktoren ab, aber auch von Ausrichtung und Neigung des Daches, Gewicht, Modulgrößen.

Angebote einholen

  • Solarteur in der Region suchen – über Empfehlungen, Messen, Anzeigen in Tageszeitungen.
  • Vor-Ort-Termin – nur über einen Vor-Ort-Termin kann ein Solarteur ein ernsthaftes Angebot mit Beratung erstellen – von Blindangeboten ist abzuraten.
  • Referenzobjekte anschauen – gute Erfahrungen teilen die Kunden sicher gerne mit.
  • Eventuell Anpassung an eigene Vorstellungen nach Beratung – einerseits sollte der Solarteur flexibel auf die Wünsche des Kunden eingehen. Rät er aber dringend von xyz ab, dann sollte man das auch ernst nehmen.
  • Baugenehmigung klären – der Solarteur wird sich hinsichtlich der Vorschriften auskennen, dennoch lohnt es sich, kurz bei der Kommune nachzufragen
Tipp: Mit dem Photovoltaik Rechner berechnen, ob sich eine Anlage rentiert. Trotz Förderkürzung kann man mit PV-Anlagen viel Geld sparen. Jetzt Rendite berechnen.

Angebote bewerten und vergleichen

Seriöse Angebote enthalten alle Angaben hinsichtlich:

  • Module
  • Wechselrichter
  • Auslegung
  • Leistung
  • Montage- und Befestigungssystem
  • Kabel
  • Kosten
  • Zahlungsbedingungen
  • Service
  • Termine

Wenn, wie empfohlen, mindestens drei, vier Angebote eingeholt wurden, müssen diese verglichen werden anhand:

  • Preise – sinnvoll ist es, nicht nur anhand der Gesamtkosten pro Kilowatt peak zu vergleichen.
  • Ertragserwartung – jeder Solarfachbetrieb erstellt auf Wunsch eine jährliche Ertragsprognose, die interessant ist, weil hiervon die Höhe der Einsparung und der Einspeisevergütung abhängt und damit die Wirtschaftlichkeit.
  • Anlagenqualität – hier sollte nicht auf die langen Leistungsgarantien geschaut werden – wo ist deren Nutzen, wenn die Herstellerfirma am Ende nicht mehr existiert? Aber alle Komponenten sollten über die entsprechenden Zertifikate verfügen und den gültigen Normen entsprechen.

Anfrage beim Netzbetreiber

  • Netzverträglichkeitsprüfung – vor Baubeginn beim Netzbetreiber wegen der Netzverträglichkeit entsprechenden Antrag stellen (übernimmt im Normalfall der Solarteur oder mit ihm gemeinsam). Fristen beachten!
  • Anmeldung Bundesnetzagentur – ab zwei Wochen vor Inbetriebnahme kann die Anlage bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Das muss zwingend vom Anlagenbetreiber selbst erfolgen. Ohne Anmeldung keine Einspeisevergütung!
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