Sinkende Einspeisevergütung

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Einspeisevergütung

Sparen mit Solarenergie © guukaa, stock.adobe.com
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Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage wird entscheidend beeinflusst von den Kosten auf der einen, den Einsparungen und Einnahmen auf der anderen Seite. Während die Anschaffungspreise ja gut abgeschätzt werden können – schließlich liegen schnell entsprechende Angebote vor – gibt es auf der Einsparungs- bzw. Einnahmenseite einige Unsicherheiten, die unter dem Punkt Wirtschaftlichkeitsberechnung und Rendite ja bereits erläutert wurden.

Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen

Laut EEG erhält jeder, der Solarstrom aus einer Photovoltaikanlage in das öffentliche Netz einspeist, hierfür die sogenannte Einspeisevergütung. Diese Einspeisevergütung wird pro Kilowattstunde eingespeistem Solarstrom vom Netzbetreiber an den Anlagenbetreiber gezahlt.

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Die Vergütungssätze des EEG für Anlagen kleiner 10 kWp sind in den letzten Jahren auf unter 10 Cent/kWh gesunken (Januar 2020: 9,87 Cent/kWh). Der zukünftige Vergütungssatz richtet sich nach dem Anlagenzubau. Gegenwärtig ist mit einer weiterhin leicht fallenden Tendenz zu rechnen.

Entwicklung der Einspeisevergütung
Entwicklung der Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung bleibt über die Laufzeit von 20 Jahren konstant. Wenn sie einmal gezahlt wird, genießt der Anlagenbetreiber Bestandsschutz und ist von weiteren Absenkungen nicht betroffen.

Die Einspeisevergütung bleibt 20 Jahre konstant
Die Einspeisevergütung bleibt 20 Jahre konstant
Tipp: Das Inbetriebnahmedatum ist zwar entscheidend für die Höhe der Einspeisevergütung der nächsten 20 Jahre und bestimmt damit auch die Wirtschaftlichkeit der gesamten Anlage. Aufgrund der geringen Vergütungssätze rückt der Einspeiseerlös immer stärker in den Hintergrund und mögliche Verzögerungen über den Monatswechsel hinaus sind heute kein Grund mehr, Druck zu machen und unruhig zu werden.

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Es ist also leicht einzusehen, dass mit sinkender Einspeisevergütung weniger Einnahmen erzielt werden. Damit sinkt gleichzeitig die Rendite. Das gilt natürlich nur unter der Bedingung, dass die Anschaffungskosten gleich bleiben. Viel entscheidender für die Rendite ist jedoch der Anteil des durch Direktverbrauchs genutzten Solarstroms, da dieser finanziell deutlicher zu Buche schlägt.

Wirtschaftlichkeit bei sinkender Einspeisevergütung

Da in den letzten Jahren die Preise für Photovoltaikanlagen stark gefallen sind – und Experten von weiter sinkenden Preisen ausgehen – steigt mit zunehmenden Strombezugskosten die Wirtschaftlichkeit. Nicht die sinkende Einspeisevergütung bestimmt heutzutage die Rendite sondern der Anteil an Eigenverbrauch bzw. die vermiedenen Stromkosten. Durch den zusätzlichen Einbau eines Stromspeichers lässt sich der Eigenverbrauch weiter erhöhen und somit auch der Bezug aus dem Stromnetz minimieren.

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