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Solarenergie Marktentwicklung

PV-Ersparnis schätzen
1Verbrauch
2Dach
3Ergebnis
Personen im Haushalt
Dach / Anlage
ca. 1.400–1.800 €
Ersparnis / Jahr · bei 8 kWp · mit Speicher
Grobe Schätzung · 37 ct/kWh · Süddach angenommen

Entwicklung des Solarmarkts in Deutschland

Die Nutzung der Solarenergie zur Strom- und Wärmegewinnung verzeichnet ein neues Hoch. In Deutschland und weltweit. Weltweit waren Ende 2025 Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von rund 2,8 Terawatt installiert – die Marke von einem Terawatt wurde erst im Jahr 2022 überschritten. Die IEA rechnet damit, dass bis 2030 weltweit rund 6 Terawatt erreicht werden. Wir haben uns die Marktentwicklung von Photovoltaik- und Solarthermieanlagen in Deutschland angeschaut. Und mit dem Fraunhofer-ISE die Frage gestellt: Brauchen wir eine PV-Produktion in Deutschland?

Solarenergie ist eine Energie mit Zukunft
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Photovoltaik: Datenerhebung seit 1992

Die Registrierung einer Photovoltaikanlage im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur mag zwar etwas lästig sein. Sie ermöglicht uns aber, die Entwicklung des deutschen Solarmarkts nachzuvollziehen. Fasst man die Daten der Bundesnetzagentur, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi/ BMWK), des Statistischen Bundesamts (Destatis) und des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) zusammen, ergibt sich folgende Entwicklung der jährlich installierten Photovoltaik-Leistung:

Erster Boom des Photovoltaik-Marktes

Ab 2004 stieg der Zubau der Fotovoltaik an, zuerst noch zögerlich, ab 2008/09 dann aber rasant. Nach dem Höhepunkt 2011 mit 8,0 Gigawatt neu installierter Leistung erfolgte dann ein Knick. Voraus ging die durch Bundesumweltminister Peter Altmaier initiierte PV-Novelle von Ende Juni 2012 – mit einer Absenkung der Vergütungssätze und der Begrenzung des Gesamtausbauziels für geförderte Fotovoltaik auf 52 Gigawatt, bekannt geworden als „Solardeckel“. Die Folgen dieser politischen Entscheidung: eine große Verunsicherung seitens der PV-Interessenten und eine Pleitewelle bei der zuvor großartig aufgestellten deutschen Solarbranche. Wer konnte, orientierte sich in Asien neu und nutzte die dort geschaffenen Möglichkeiten zur Billigproduktion. In Deutschland ging die jährlich installierte Photovoltaik-Leistung innerhalb von nur drei Jahren (2011 bis 2014) um rund 78 Prozent zurück.

Die Photovoltaik-Marktentwicklung in Deutschland
Die Photovoltaik-Marktentwicklung in Deutschland

Zweiter Boom des Photovoltaik-Marktes

Die Massenproduktion in Fernost sorgte für sinkende Photovoltaik-Systempreise. Diese wirkten sich in den Folgejahren positiv auf die Zuwachsraten aus, bis 2017 peu à peu, ab dem Jahr 2018 dann kräftig ansteigend. Ein entscheidender Schritt war die Abschaffung des Solardeckels im Juni 2020, kurz vor Erreichen von dessen 52-GW-Obergrenze. Ein weiterer Faktor dürften die Energiekrisen der letzten Jahre gewesen sein. Die Corona-Pandemie und die Ukraine-Krise haben gezeigt, wie anfällig Lieferketten sein können. Damit ist auch das Bewusstsein gestiegen, sich bei Schlüsseltechnologien von anderen Staaten unabhängiger zu machen.

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Dritter Boom: Rekordjahre 2023 bis 2025

Ab 2023 erlebt der deutsche Solarmarkt eine weitere Beschleunigung, die alle bisherigen Maßstäbe übertrifft. Im Jahr 2023 verdoppelte sich der jährliche Zubau auf rund 15,4 Gigawatt – erstmals seit dem Höhepunkt 2012 überschritt Deutschland damit wieder den damaligen Rekordwert, und mehr als eine Million neue Solaranlagen wurden in einem einzigen Jahr installiert (BSW-Solar). 2024 legte der Markt weiter zu: Laut BSW-Solar kamen 2024 unter Berücksichtigung von Nachmeldungen 17,7 Gigawatt hinzu. Damit überschritt Deutschland Ende 2024 erstmals die Marke von 100 Gigawatt kumulierter Solarleistung. 2025 wurden weitere rund 17,5 Gigawatt installiert. Die kumulierte installierte Gesamtleistung – also alle Anlagen zusammen, abzüglich stillgelegter – lag Ende 2025 bei rund 118 Gigawatt, verteilt auf über 5,7 Millionen Anlagen. Photovoltaik lieferte 2025 rund 18 Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms.

Installierte PV-Leistung in Deutschland bis Ende 2025 © BSW Solar
Installierte PV-Leistung in Deutschland bis Ende 2025 © BSW-Solar

Ein charakteristisches Merkmal dieser Wachstumsphase sind Balkonkraftwerke (Steckersolargeräte): Allein 2025 wurden rund 435.000 neue Steckersolargeräte registriert; kumuliert waren Ende 2025 über 1,2 Millionen solcher Kleinstanlagen erfasst – nahezu alle erst seit 2022 installiert. Sie ermöglichen auch Mieterinnen und Mietern eine einfache Teilhabe an der Energiewende.

Das gesetzliche Ausbauziel wurde mit dem EEG 2023 deutlich angehoben: Bis 2030 sollen in Deutschland 215 Gigawatt Photovoltaikleistung installiert sein, bis 2040 sind 400 Gigawatt vorgesehen. Das erfordert in den kommenden Jahren einen jährlichen Zubau von rund 22 Gigawatt – mehr als in den bisherigen Rekordjahren 2023 bis 2025. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland bei der kumulierten Solarleistung derzeit Platz 4 weltweit, hinter China, den USA und Indien.

Neu installierte PV-Leistung pro Jahr (GWp) – Quelle: BSW-Solar, Stand Dez. 2025
2012
6,8 GW
2014
1,8 GW
2020
5,1 GW
2022
7,6 GW
2023
15,4 GW
2024
17,7 GW
2025
17,5 GW
Quelle: BSW-Solar, Marktstammdatenregister BNetzA, Stand Dezember 2025
Phase 1
Erster Boom
2004 – 2012
Höchstzubau/Jahr 8,0 GW
Kumuliert Ende 2012 ~32,8 GW
Einbruch 2011–2014 −78 %
PV-Novelle 2012 mit Solardeckel (52-GW-Grenze) bremst den Markt abrupt aus. Höchstzubau 2011 mit 8,0 GW.
Phase 2
Zweiter Boom
2018 – 2022
Höchstzubau/Jahr ~7,6 GW
Kumuliert Ende 2022 67,6 GW
Erholungszeit ~10 Jahre
Abschaffung des Solardeckels im Juni 2020 und sinkende Modulpreise geben dem Markt entscheidenden Schub.
Phase 3 · Aktuell
Dritter Boom
2023 – heute
Zubau/Jahr 15,4–17,7 GW
Kumuliert Ende 2025 ~118 GW
Solarstromanteil 2025 ~18 %
Erstmals über 1 Mio. Neuinstallationen in einem Jahr (2023). EEG-Ziel: 215 GW bis 2030.
~118 GW
Installierte PV-Leistung Ende 2025
Quelle: BSW-Solar, Jan. 2026
~18 %
Anteil PV an der Stromerzeugung 2025
Quelle: Fraunhofer ISE Energy-Charts
>5,7 Mio.
PV-Anlagen in Betrieb Ende 2025
Quelle: BSW-Solar, Jan. 2026

Stetig steigende PV-Kapazität

Die jährlich neu installierte Photovoltaik-Leistung in Deutschland hat sich im Jahr 2025 im Vergleich zum Jahr 2021 verdreifacht – von rund 5,7 auf 17,5 Gigawatt. Das zeigt die folgende Grafik des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar):

Verdreifachung des PV-Zubaus: 2025 wurden in Deutschland dreimal mehr Solarleistung neu installiert als noch 2021 © BSW-Solar
Verdreifachung des PV-Zubaus: 2025 wurden in Deutschland dreimal mehr Solarleistung neu installiert als noch 2021 © BSW-Solar

Solarthermie: Marktentwicklung seit 1995

Bei den erhobenen Daten zur Entwicklung des Solarthermie-Markts in Deutschland lassen sich die Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene nachvollziehen: Frühen Kleinförderungen folgte 2000 die Umsetzung des im September 1999 verabschiedeten Marktanreizprogramms MAP. Es löste 2001 ein erstes Zubaumaximum aus. Die Anpassungen (Senkung der Fördersätze 2002 und 2004) führten in den Folgejahren zu einer Marktkorrektur, die neuerliche Erhöhung 2005/06 dann wieder zu einem deutlichen Anstieg. In der zweiten Jahreshälfte 2006 wurden die Fördersätze neuerlich abgesenkt. Die Richtlinienänderung vom Februar 2008 gewährte eine Verlängerung der Bonus-Beantragung um eineinhalb Jahre bis Dezember 2009.

Die richtige Dimensionierung der Solarthermie-Anlage
Die richtige Dimensionierung der Solarthermie-Anlage

Der kontinuierliche Zubaurückgang von 2010 bis 2019 ist auf die niedrigen Öl- und Gaspreise dieser Jahre zurückzuführen. Schwierigkeiten bereiten der Solarthermiebranche außerdem der wachsende Wärmepumpenmarkt im Neubaubereich und die oft abweichende Empfehlung der Installationsbetriebe. Der Gesamtbestand an Solarwärmeanlagen erreichte seinen vorläufigen Höhepunkt 2023 mit rund 2,60 Millionen Anlagen und einer Kollektorfläche von rund 22 Millionen Quadratmetern; seitdem geht er durch das Außerbetriebsetzen älterer Anlagen leicht zurück. Ende 2025 waren laut BSW-Solar rund 2,55 Millionen Solarwärmeanlagen mit einer Kollektorfläche von rund 21,7 Millionen Quadratmetern in Betrieb. Die folgende Übersicht zeigt die Entwicklung des Bestands seit 2009:

Solarthermie: Anlagenbestand und Kollektorfläche in Deutschland
Quelle: BSW-Solar und BDH, Stand Februar 2026
Anlagenbestand (Mio. Stück) Kollektorfläche im Bestand (Mio. m²) ▲ Höchstwert 2023
2009
1,40 Mio. 12,7 Mio. m²
2012
1,81 Mio. 16,3 Mio. m²
2015
2,15 Mio. 18,9 Mio. m²
2018
2,36 Mio. 20,5 Mio. m²
2021
2,52 Mio. 21,6 Mio. m²
2022
2,58 Mio. 22,1 Mio. m²
2023
2,60 Mio. ▲ 22,2 Mio. m²
2024
2,59 Mio. 22,0 Mio. m²
2025
2,55 Mio. 21,7 Mio. m²
▲ Höchstwert 2023 · Leichter Rückgang 2024/2025 durch Außerbetriebsetzen älterer Anlagen · Quelle: BSW-Solar & BDH, Feb. 2026

Im Jahr 2023 brach der jährliche Absatz von Solarkollektoren für Gebäude um rund 44 Prozent ein – von rund 91.000 auf etwa 51.000 Neuinstallationen (BSW-Solar/BDH). Als Hauptursache nennen die Verbände die Verunsicherung rund um das Heizungsgesetz (GEG), das die Planungen vieler Eigenheimbesitzer ins Stocken brachte. Die Gesamtzahl der installierten Solarthermieanlagen stieg damit leicht auf rund 2,6 Millionen Anlagen. Ein anderes Bild zeigt der Markt für große Solarthermieanlagen in Fern- und Nahwärmenetzen: Dieser Bereich wächst zunehmend dynamisch. Das seit Anfang 2024 geltende Wärmeplanungsgesetz verpflichtet Kommunen zur Wärmeplanung und gibt der solaren Fernwärme einen weiteren Schub. Stand Frühjahr 2025 waren in Deutschland 61 solare Wärmenetze mit insgesamt rund 173.000 Quadratmetern Kollektorfläche in Betrieb. 16 weitere Großanlagen sind beauftragt oder im Bau; mit ihrer Fertigstellung wird sich die installierte solarthermische Leistung in der deutschen Fernwärme bis Ende 2026 gegenüber 2024 etwa verdoppeln (Quelle: BSW-Solar/Solites). Herzstück ist die derzeit größte Solarthermie-Anlage Deutschlands in Leipzig mit 65.208 m² Kollektorfläche, die im Frühjahr 2026 den Regelbetrieb aufnimmt und künftig rund 2 Prozent des Leipziger Fernwärmebedarfs decken soll.

Wirtschaftliche Situation der Solarbranche heute

Verschiedene Akteure haben das breite Anwendungsspektrum – Strom (Photovoltaik), Wärme, Kälte und Heizung (Solarthermie) sowie Strom durch Wärme (CSP, Solarthermische Kraftwerke) – unter sich aufgeteilt. Während die industrielle Herstellung von Solarzellen in Europa nahezu vollkommen weggebrochen ist, werden Solarkollektoren weiterhin hier produziert. Für Solarthermische Kraftwerke entstehen in Deutschland in erster Linie Komponenten. Die Planung und Projektierung sind genau wie die Errichtung, Prüfung und Wartung ebenfalls im Land geblieben.

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Solarzellen bzw. Photovoltaikmodule

Das asiatische Ausland, speziell China, produziert in riesigen Fabriken Solarzellen zu sehr günstigen Preisen – massenhaft und hochsubventioniert. Neben der unsteten Förderpolitik der Bundesregierung hatten auch die großen Überkapazitäten zur Konsolidierung des deutschen Marktes geführt. Jedoch meldeten nicht alle hiesigen Produzenten Insolvenz an, etliche Eigner sitzen nun ebenfalls in Asien. Das hat auch einen Vorteil: Etliche der dortigen Produktionsstätten sind bis heute mit deutscher Technologie ausgestattet. Davon profitieren hierzulande zumindest die Zulieferindustrie in den Wirtschaftszweigen Maschinenbau und Elektrotechnik sowie die Serviceunternehmen und Zertifizierungsstellen.

Zusätzlich profitieren deutsche Solarunternehmen von der weltweit steigenden Nachfrage im Bereich der Solarenergie. Insbesondere der asiatisch-pazifische Raum wird bald die größte und am schnellsten wachsende Region auf diesem Markt sein. (Quelle: Mordor Intelligence)

Die Solarenergie wird sich weltweit durchsetzen
Die Solarenergie wird sich weltweit durchsetzen

Kollektoren für die Solarthermie-Anlage

Bei Solarkollektoren gilt „Made in Germany“ noch etwas. Hersteller wie AkoTec, Brötje, Consolar, Ritter Energie oder Wolf haben ihren Sitz in der Uckermark, in Niedersachsen, in Baden, im Landkreis Tübingen oder in Bayern. Sie produzieren oft nicht nur die für die Wärmegewinnung benötigten Flach- und Röhrenkollektoren, sondern auch Wärmepumpen und Wärmespeicher.

Solarthermie Flachkollektoren und Röhrenkollektoren: Ein Vergleich
Solarthermie Flachkollektoren und Röhrenkollektoren: Ein Vergleich

Eine Zukunftstechnologie können Luftkollektoren sein. Die Bafa-Liste führt vier Anbieter dieser Spezialkollektoren auf: CONA Entwicklungs- & Handels-GmbH, Gerhard Dicke GmbH, Grammer Solar GmbH und Solarventi Deutschland GmbH (Angabe in alphabetischer Reihenfolge).

Schematischer Aufbau eines Luftkollektors
Schematischer Aufbau eines Luftkollektors

Brauchen wir eine PV-Produktion in Deutschland?

Diese Frage stellt das Fraunhofer-ISE (Institut für Solare Energiesysteme) mehrmals im Jahr. Und beantwortet sie regelmäßig mit „Ja, wenn wir neue Abhängigkeit in der Energieversorgung vermeiden wollen“. Die Energiewende biete eine historische Chance, aus dieser ökonomischen und politischen Abhängigkeit auszusteigen. Schließlich scheine die Sonne auch in Deutschland und seien hierzulande Rohstoffe für die PV-Produktion verfügbar. Zudem würden die Technologien zur solaren Stromerzeugung in Deutschland maßgeblich mitentwickelt. Trotz des gebremsten nationalen Ausbaus nehme der deutsche PV-Sektor weltweit immer noch eine Spitzenposition ein. (PV-Fakten, Fassung vom 15. Januar 2026)

Schwenkbare Solaranlage © Thaut Images, stock.adobe.com
Schwenkbare Solaranlage © Thaut Images, stock.adobe.com

Was bedeutet die Marktentwicklung für Sie?

Für Eigenheimbesitzer ist die Solarenergie heute keine Nischen­technologie mehr, sondern ein etabliertes Standbein der Energieversorgung. Die Marktentwicklung der letzten Jahre hat drei Dinge klargemacht, die für Ihre Entscheidung relevant sind.

Reife Technik und eingespielte Prozesse

Mit über 5,7 Millionen installierten PV-Anlagen und rund 2,55 Millionen Solarthermieanlagen in Deutschland bewegen sich beide Technologien längst nicht mehr im Erprobungsstadium. Fachbetriebe haben Erfahrung mit jedem Dachtyp, die Komponenten sind standardisiert, und das Genehmigungs- und Anmeldeverfahren ist bei Anlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser weitgehend eingespielt.

Der politische Rahmen bleibt im Wandel

Die Rekordjahre 2023 bis 2025 waren auch ein Ergebnis klarer politischer Weichenstellungen: Abschaffung des Solardeckels, EEG-Ausbauziele, steuerliche Erleichterungen. Gleichzeitig zeigt das 2025 verabschiedete Solarspitzengesetz, dass mit zunehmendem Ausbau neue Anforderungen an Netzintegration, Steuerbarkeit und Eigenverbrauch hinzukommen. Wer heute plant, sollte deshalb auch die Rolle eines Batteriespeichers von Anfang an mitdenken: Ende 2025 waren bundesweit bereits rund 2,4 Millionen Batteriespeicher – überwiegend Heimspeicher in Kombination mit Photovoltaikanlagen – mit zusammen über 25 Gigawattstunden Kapazität in Betrieb – ein Hinweis darauf, dass sich die Kombination aus PV und Speicher für viele Haushalte lohnt.

Individuelle Rahmenbedingungen entscheiden

So beeindruckend die bundesweiten Zubauzahlen sind – für Sie zählt das, was auf Ihrem Dach und in Ihrem Haushalt sinnvoll ist. Dachausrichtung, Verschattung, Warmwasser- und Stromverbrauch, vorhandene Heiztechnik und die Frage nach Eigennutzung oder Einspeisung führen in jedem Einzelfall zu unterschiedlichen Anlagen­größen und Technologien. Ein qualifiziertes Vor-Ort-Angebot eines regionalen Fachbetriebs ist deshalb der wichtigste Schritt vom allgemeinen Marktbild zur konkreten Entscheidung. Unser Überblick zu Photovoltaik oder Solarthermie hilft bei der Vorauswahl der passenden Technologie, die Suche nach einem regionalen Solar-Fachbetrieb führt zum individuellen Angebot.

Nächster Schritt
Vom Marktüberblick zur eigenen Anlage

Ob Photovoltaik, Solarthermie oder die Kombination beider Technologien – sinnvoll ist, was zu Ihrem Dach, Ihrem Verbrauch und Ihrer Heizung passt. Lassen Sie sich dazu mehrere Angebote aus Ihrer Region einholen und vergleichen.

Regionalen Solar-Fachbetrieb finden
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