Solarthermie-Anlage kaufen: Die sechs besten Tipps

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Solarthermie-Anlage kaufen: Diese sechs Tipps sollten Sie beachten

Eine Solarthermie-Anlage kauft man in der Regel einmal, höchstens zwei- oder dreimal im Leben. Daher fehlen Erfahrungswerte, und auch Expertenwissen kann naturgemäß nicht jeder vorweisen. Das ist auch nicht nötig: Es gibt gute Informationsquellen, zu denen beispielsweise Testberichte in renommierten Fachmagazinen oder Portale wie dieses zählen. In unserem Angebot finden Sie bereits viel Wissenswertes über die Anschaffungskosten und die Wirtschaftlichkeit einer Solarthermie-Anlage. An dieser Stelle haben wir sechs besondere Tipps zusammengestellt, die Ihnen darüber hinaus beim Kauf einer solchen Anlage weiterhelfen.

Solarthermie Röhrenkollektoren © reimax16, fotolia.com
Solarthermie-Anlage © reimax16, fotolia.com

Tipp 1: Über den eigenen Tellerrand blicken

Wer eine Solarthermie-Anlage kaufen will, um damit Warmwasser zu gewinnen, trifft zwar eine gute und umweltfreundliche Entscheidung. Das Bessere ist aber oft genug der Feind des Guten: Die Sonne scheint umsonst und kann noch viel mehr. Zwar reicht ihre Energie in unseren Breitengraden nicht aus, um damit ganze Wohnungen durchgängig heizen zu können.

Solarthermie Einsparungen: Beispielrechnungen geben Aufschluss
Solarthermie Einsparungen: Beispielrechnungen geben Aufschluss

Eine Anlage, die die Heizungsanlage aber zumindest unterstützt, erhöht die Effizienz der Investition und spart auf lange Sicht zudem erhebliche Kosten ein. Rechnen Sie vor dem Kauf durch, ob sich das für Sie lohnen kann – und vergessen Sie dabei nicht, dass eine Förderung des Umbaus obendrein sogar auch noch möglich ist.

Tipp 2: Schauen Sie auf die Details

Rundum-Sorglos-Pakete sind beliebt, und das zu Recht: Man kauft ein Produkt und/oder eine Dienstleistung – und will sich fortan nicht mehr weiter damit befassen müssen. Komplettanlagen, eventuell inklusive Einbau, können durchaus eine richtige Entscheidung sein. Sie sollten jedoch niemandem blind vertrauen. Eine Solarthermie-Anlage besteht unter anderem aus den Kollektoren, Rohren, der Dämmung und der Steuerungsmechanik. Hinzu kommen eventuell weitere Kosten, etwa für Montageleistungen und Umbauarbeiten.

Ein seriöser Solateuer begutachtet das Dach vor dem Angebot
Ein seriöser Solateuer begutachtet das Dach vor dem Angebot

Prüfen Sie die Details, lassen Sie sich diese im Zweifelsfall erklären, und loten Sie Spielräume aus. Das muss nicht unbedingt ein geringerer Preis, sondern können beispielsweise auch hochwertigere Komponenten sein, wenn man darauf mehr Wert legt. Bedenken Sie, dass die Anlagen auf eine Betriebsdauer von mindestens 25 Jahren ausgelegt sind.

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Tipp 3: Stellen Sie Verbindlichkeit her

„50 Prozent Ersparnis kriegen Sie damit mindestens hin!“ Schade nur, wenn sich eine solche Zusage nach der Installation nicht mal ansatzweise bestätigt. Und bedauerlich obendrein, wenn den Satz niemand außer Ihnen gehört hat. Kosten und Nutzen der Solarthermie lassen sich natürlich nicht im Voraus auf Heller und Pfennig berechnen, dafür ist die Leistung von zu vielen Variablen abhängig. Insofern werden Sie auch keinen Händler finden, der Ihnen diese bis auf die Nachkommastellen zusagen wird – zumindest keinen seriösen. Denn die Einsparungen berechnen sich bei der Solarthermie unter anderem durch die vermiedenen Heizungskosten – und diese Preise schwanken im Verlauf der Jahre mitunter erheblich.

Solarthermie-Angebote kritisch und genau prüfen
Solarthermie-Angebote kritisch und genau prüfen

Die grundsätzlichen Erwartungen an die Anlage sollten jedoch schon ausgehandelt und auch in den Vertrag aufgenommen werden. Das ist eine Verhandlungsgrundlage, wenn Sie feststellen, dass aus den versprochenen 50 Prozent Ersparnis am Ende womöglich nur 5 geworden sind.

Tipp 4: Knüpfen Sie Kontakte

Im Englischen sagt man: Seeing is believing, also: Sehen heißt glauben. Bevor man eine Investition von mehreren tausend Euro tätigt, ist es meist sehr hilfreich, eine Solarthermie-Anlage in Aktion gesehen zu haben. In einem Wohnhaus, unter realen Bedingungen, und nicht im Schauraum eines Händlers. Fragen Sie in Ihrem Netzwerk nach, ob jemand bereits eine Solarthermie-Anlage sein Eigen nennt, und ob Sie diese einmal in Augenschein nehmen dürfen.

Der Vorteil liegt nicht nur darin, dass Sie eine unabhängige Einschätzung über die Leistung einer solchen Anlage erhalten. Sie können sich später auch informell miteinander austauschen, falls es einmal Fragen oder Unsicherheiten gibt. Kennen Sie niemanden mit einer Solarthermie-Anlage, fragen Sie Händler, ob Sie den Kontakt zu einem oder mehreren Kunden vermitteln können.

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Tipp 5: Nicht unter Druck setzen lassen

Eine Solarthermie-Anlage ist eine langfristige Investition. Überstürzen Sie die Entscheidung also nicht – auch wenn Ihnen ein vermeintliches Top-Angebot unterbreitet wird, das aber nur bis morgen früh gültig ist. Druck führt selten zu richtigen Entscheidungen. Lesen Sie sich den Vertrag durch, fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar ist. Klären Sie Gewährleistung und Garantie.

Lassen Sie sich nicht von Garantieversprechen blenden
Lassen Sie sich nicht von Garantieversprechen blenden

Ist der Fachhändler in der Region beheimatet, erleichtert das die Kommunikation nicht nur vor dem Kauf, sondern auch, wenn es einmal Probleme mit der Anlage geben sollte. Eine anteilige Vorkasse ist nicht unüblich, sollte aber entsprechend abgesichert sein: entweder durch langjähriges Vertrauen in den Fachbetrieb oder durch entsprechende Sicherheiten.

Tipp 6: Nach dem Kauf Kontakt halten

Beim Auto gibt’s den TÜV. Er zwingt zu regelmäßigen Inspektionen. Ähnlich sollten Sie auch bei einer Solarthermie-Anlage vorgehen – und am besten schon vor dem Kauf die Wartung und Instandhaltung mit in Ihre Berechnungen einbeziehen. Sind Sie mit dem Fachbetrieb, der die Anlage installiert, zufrieden, fragen Sie dort nach: Oftmals bieten diese standardisierte Serviceverträge mit regelmäßigen Wartungsintervallen an.

Solarthermie-Anlagen: Eine regelmäßige Wartung ist sinnvoll
Solarthermie-Anlagen: Eine regelmäßige Wartung ist sinnvoll

Wollen Sie diese längerfristige Verpflichtung nicht eingehen, sollten Sie trotzdem dafür sorgen, dass die Anlage von Zeit zu Zeit inspiziert wird. Das verhindert langfristige Aus- oder Leistungsabfälle und verlängert die Lebensdauer der Komponenten. Das Geld ist also gut angelegt.

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