Verrohrung

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Solarthermieanlage Verrohrung

Solartechnik
Solartechnik © Buderus

Die solarthermische Anlage verfügt über einen eigenen Solarkreis, in dem die Wärmeträgerflüssigkeit zirkuliert. Dieser Solarkreis besteht aus Rohren, die es in verschiedenen Ausführungen auf dem Markt gibt.

Werkstoffe für die Verrohrung

Geeignete Werkstoffe für die Rohre des Solarkreises bieten:

  • eine ausreichende Temperaturbeständigkeit
  • Glykolbeständigkeit
  • eine hohe Druckbeständigkeit
  • für den Außenbereich notwendige Witterungsbeständigkeit

Erhältlich sind Wellrohre aus Edelstahl. Häufig sind die speziellen Solarrohre schon wärmegedämmt und innerhalb der Wärmedämmung verläuft schon das Kabel des Kollektor-Temperaturfühlers.

Ebenso gibt es Rohre für den Solarkreis aus weichem Kupfer. Auch hier sind die Solarrohre häufig schon vorher wärmegedämmt und auch das zweiadrige Kabel zum Anschluss an den Fühler ist integriert.

Nicht geeignet als Werkstoff für den Solarkreis sind verzinkte Rohre. Sie sind nicht glykolbeständig. Auch Kunststoffrohre können kritisch sein, weil sie nicht über die notwendige Temperaturbeständigkeit verfügen.

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Anschlüsse und Verbindungen im Solarkreis

Solartechnik
Solarkreisstation © Wagner Solar

Der Solarkreis besteht ja keineswegs nur aus einem einzigen, gerade verlaufenden Rohr in jede Richtung. Daher verfügt er über viele Verbindungsstellen. Angesichts einer Lebensdauer der Solarkollektoren von deutlich über 20 Jahren ist auf eine dauerhaft beständige Rohrverbindung zu achten. An die Werkstoffe der Verbindungsstücke sind die gleichen Anforderungen zu stellen wie an die Rohre selbst.

Während die Verbindungen zwischen Rohrstücken über Hartlöten möglich sind (bei starren Kupferrohren), bieten sich als Alternative Pressverbindungen oder Schneidring- sowie Klemmringverschraubungen an.

Durchmesser der Solarkreisverrohrung

Ein weiterer wichtiger Punkt hinsichtlich der Verrohrung ist ihr Durchmesser. Einerseits hängt der Durchmesser von der Leistung der Solarpumpe ab. Andererseits bestimmt der Durchmesser der Rohre den Druckverlust. Dieser Druckverlust sollte nicht höher als 3 Millibar pro Meter sein.

Ist der Durchmesser der Rohre sehr groß, dann sind die Rohre erheblich teurer und auch die Wärmedämmung kostet mehr. Zu kleine Rohrdurchmesser können aber zu hohen Druckverlusten führen und sind wenig effizient, weil nicht genügend Wärme von den Kollektoren zum Wärmeübertrager transportiert werden kann.

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