Heizungsunterstützung

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Heizungsunterstützung durch Solarthermie

Solarthermie zur Heizungsunterstützung © Ehrenberg Bilder, stock.adobe.com
Solarthermie zur Heizungsunterstützung © Ehrenberg Bilder, stock.adobe.com

Wärmebedarf

In Bestandsgebäuden mit mittleren Heizwärmeverbräuchen kann die Solarthermie selbst mit sehr großen Anlagen nicht viel mehr als 30% des Gesamtwärmebedarfs abzudecken. In Neubauten mit einem deutlich geringeren Wärmebedarf (Niedrigenergie- oder Passivhäusern) kann ein höherer Deckungsanteil realisiert werden, in Ausnahmefällen wie in den sogenannten Sonnenhäusern bis zu 100 %. Für die Dimensionierung der Solarthermieanlage sollte der Wärmebedarf des Hauses möglichst genau abgeschätzt bzw. ermittelt werden. Im Bestand ist das zum Beispiel über die Endabrechnung des Energielieferanten bzw. den durchschnittlichen jährlichen Bedarf an Heizöl oder Erdgas möglich.

Solarthermie: Die optimale Größe hängt von vielen Faktoren ab
Solarthermie: Die optimale Größe hängt von vielen Faktoren ab
Tipp: Die Fördermittel fallen für Anlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung häufig üppiger aus im Vergleich zur reinen Trinkwassererwärmung.

Solarwärme Heizungsunterstützung
Solarthermie zur Heizungsunterstützung, © Bild: ASUE

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Im Jahresdurchschnitt können mit einer Solarthermieanlage in einem Bestandsgebäude rund 20% des Bedarfs an Wärme (Warmwasser und Raumheizung) abgedeckt und in der Übergangszeit zeitweise auf die Zuschaltung des konventionellen Heizkessels verzichtet werden.

Der Heizwärmebedarf hängt nicht nur von der Größe der zu beheizenden Wohnfläche, der Art der Wärmeverteilung (Flächenheizung oder Radiatoren), sondern auch von dem existierenden bzw. geplanten Wärmeschutz, dem individuellen Wärmebedürfnis und natürlich der Personenzahl ab.

Solarthermie zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung: Anlagenschema
Solarthermie zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung: Anlagenschema

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Größe Kollektorfläche einer Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung

Solarthermieanlagen, die neben der Trinkwassererwärmung zusätzlich die Raumheizung eines Hauses unterstützen sollen, sind deutlich größer auszulegen als Anlagen zur Trinkwassererwärmung. Durchschnittlich wird für eine solare Heizungsunterstützung die doppelte Kollektorfläche im Vergleich zur reinen Trinkwassererwärmung gewählt, also ca. 2-3 Quadratmeter Kollektorfläche pro Person. Damit ist im Mittel mit einer Kollektorfläche von 8 bis 12 Quadratmetern eine Abdeckung von ca. 20 % des Gesamtwärmebedarfs erreichbar, in sehr gut gedämmten Gebäuden auch mehr.

Für die Heizungsunterstützung muss mehr Kollektorfläche eingeplant werden
Für die Heizungsunterstützung muss mehr Kollektorfläche eingeplant werden

Speichergröße einer Kombianlage

Solarspeicher
Solarspeicher © Elena Khremenko, fotolia.de

Die übliche Speichergröße für Solarthermieanlagen zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung sind 60 Liter pro Quadratmeter Kollektorfläche (Flachkollektoren) bzw. 80 Liter pro Quadratmeter Kollektorfläche (Vakuumflachkollektoren), d.h. im Einfamilienhaus eine typische Speichergröße von ca. 700 Liter Inhalt. Immer dann, wenn nicht genügend solare Wärme vorhanden ist, wird über die vorhandene Heizung an, also zum Beispiel die Gasheizung, Pelletheizung oder Ähnliches, nachgeheizt.

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