Solarenergie – Neue Gesetze sorgen für direkte Mehrkosten

Teilen:

Das positive zuerst: Die Solarenergie ist 2025 effizienter, flexibler und stärker vernetzt worden. Wie beispielweise mit Tandem-Modulen, KI, smarter Steuerung und neuen Speichertechnologien. Eine Entwicklung, die sich 2026 fortsetzt. Doch gleichzeitig sorgen neue Gesetze für direkte Mehrkosten. Diese sollen für mehr Stabilität im Stromnetz und den Eigenverbrauch von erzeugter Solarenergie sorgen.

Solaranlage auf einem Hausdach © smileus, stock.adobe.com

Die Solarenergie ist 2025 durch neue Technologien effizienter geworden. Doch gleichzeitig sorgen neue Gesetze für direkte Mehrkosten © smileus, stock.adobe.com
Solaranlage-Konfigurator:
 

Jetzt Ihre Solaranlage konfigurieren und unverbindliche Angebote erhalten!

Solar-Konfigurator

Tandem-Solarzellen mit deutlich höherem Wirkungsgrad als herkömmliche Module. Dünne, biegsame Module ermöglichen Hausbesitzern völlig neue Einsatzorte. Solarzellen die direkt in Dachziegel, Fassaden oder Glasflächen integriert werden.

Die Tandem-Solarzellen nutzt das Licht wirksamer
Die Tandem-Solarzellen nutzt das Licht wirksamer

Feststoffbatterien und Wasserstoffspeicher verbessern die Versorgungssicherheit und machen Solarstrom auch nachts oder bei schlechtem Wetter nutzbar.

KI-gestütztes Home Energy Management können bis zu 42% Kosten einsparen und ermöglichen bis zu 22% höhere Energieerträge. Dies sind nur einige Beispiele innovativer Neuerungen in der Solartechnologie aus diesem Jahr.

Neue Gesetze

Doch neue Gesetze trüben den technischen Fortschritt und schmälern die Einsparungen, wenn der Hausbesitzer nicht mit den technischen Anforderungen des Gesetzgebers schritthält.

Das Solarspitzengesetz regelt, wie Spitzen bei der Solarstromerzeugung vermieden und besser ins Stromnetz integriert werden sollen. Es gilt für Solaranlagen, die seit dem 25. Februar 2025 neu in Betrieb gegangen sind. Betroffen sind vorrangig Photovoltaikanlagen ab 2 kWp. Bestandsanlagen bleiben grundsätzlich unberührt.

Faktisch trat zum 1. Januar 2025 das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) in Kraft. Es sieht den verpflichtenden Einbau intelligenter Messsysteme (Smart Meter inklusive Gateway) für Betreiber von Solaranlagen vor. Der Gesetzgeber hat sich für die Umsetzung jedoch bis 2030 Zeit gegeben.

2026 startet die EU-weite Solarpflicht. Wer ab 2026 neu baut oder saniert, muss in vielen Fällen eine Photovoltaik-Anlage einplanen – sonst drohen Genehmigungsprobleme oder langfristig Wertverluste der Immobilie. 2029 wird sie für Neubauten verpflichtend. In Nordrhein-Westfalen wird die Pflicht zudem auf alle Dachsanierungen ausgeweitet.

Solarpflicht für den privaten Neubau.
Solarpflicht für den privaten Neubau.

Eigenverbrauch wird finanziell attraktiver, da die Netzstrompreise steigen und Förderungen den Einstieg erleichtern.

Tipp: Frühzeitige Installation kann Kosten sparen, da Handwerkskapazitäten knapp werden. Mit unserem kostenlosen Angebotsservice können Sie Angebote für Photovoltaikanlagen vergleichen.

Direkte Mehrkosten

Die Pflicht für Smart Meter und Steuerbox bedingt einmalige Installationskosten von etwa 100€ sowie jährliche Betriebskosten von rund 30€.

Einspeisebegrenzung ohne Steuerbox. Wer keineSteuerbox installiert, darf nur 60% seiner erzeugten Leistung ins Netz einspeisen. Das kann zu Verlusten bei der EEG-Vergütung führen, besonders wenn kein Energiespeicher vorhanden ist.

Keine Vergütung bei negativen Strompreisen. In Stunden mit Überangebot im Stromnetz (2024 waren es beispielsweise 457 Stunden) entfällt die Einspeisevergütung.

Online-Rechner rund um die Nutzung der Sonnenenergie
Online Rechner

Rechner für Photovoltaik, Balkonkraftwerke und Solarthermie Planen Sie Ihre nachhaltige Zukunft mit unseren intuitiven Online-Rechnern. Egal ob Sie die Leistung… weiterlesen

bis zu 30% sparen

Angebote für Solaranlagen
von regionalen Anbietern

Unverbindlich
Qualifizierte Anbieter
Kostenlos

Artikel teilen: