Photovoltaikanlage: Mieten statt kaufen?

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Ist das Mieten einer PV-Anlage eine Option zum Kaufen?

Immer mehr Häuslebauer und Eigenheimbesitzer ziehen die Installation einer Solaranlage in Erwägung. Denn die Photovoltaik bietet privaten und gewerblichen Bauherren zahlreiche Vorteile. Der hohe Anschaffungspreis schreckt jedoch viele potenzielle Käufer ab. Eine mögliche Lösung ist das Mieten einer PV-Anlage. Hinter diesem geläufigen Begriff verbergen sich viele ungeahnte Chancen – aber auch Risiken, die es zu beachten gilt. Wir zeigen das Pro & Kontra der zu Photovoltaikanlagen häufig gestellten Frage: Mieten statt kaufen?

Haus mit Photovoltaikanlage © slavun, stock.adobe.com
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Das Wichtigste zuerst: Was kostet eine PV-Anlage?

Eine gute Frage, die nicht pauschal zu beantworten ist. Zu viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Dazu zählen

Viele Faktoren bestimmen den Preis einer Photovoltaikanlage
Viele Faktoren bestimmen den Preis einer Photovoltaikanlage

Insgesamt ist beim Kauf einer PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus 2026 mit Investitionskosten von rund 7.000 bis 25.000 Euro zu rechnen (für ca. 4,5 bis 12 kWp ohne Energiespeicher); für eine 10-kWp-Anlage liegen die marktüblichen Komplettpreise je nach Dach, Anbieter und Leistungsumfang grob bei 12.000 bis 25.000 Euro. Früher entfielen davon rund 85 Prozent auf die Materialkosten – also Solarmodule, Wechselrichter, Verkabelung und Montagesystem, und 15 Prozent auf die Montage der Anlage auf dem Hausdach. Kalkuliert man auch die Planungs- und Anschlusskosten ein, liegt das Verhältnis heute eher bei 60:40. Dafür verantwortlich sind Preissenkungen bei den Komponenten sowie gestiegene Arbeitskosten.

Anteile der Anschaffungskosten einer PV-Anlage
Anteile der Anschaffungskosten einer PV-Anlage
Hinweis: Zu den Anschaffungskosten gesellen sich noch die jährlichen Betriebskosten in Höhe von rund 2 bis 4 Prozent der Investitionskosten – diese Spanne umfasst typischerweise Wartung, Versicherung, Reinigung sowie eine Rücklage für Wechselrichter-Austausch und kleinere Reparaturen. Die im Rechenbeispiel angesetzten 400 Euro/Jahr sind ein gerundeter Orientierungswert.

Um die Anschaffungskosten gut vergleichen zu können, ist es ratsam, mehrere unverbindliche Angebote einzuholen. Da der Preis jedoch nicht das einzig Entscheidende ist, sind wir gerne bei der Suche nach dem besten Solarfachbetrieb behilflich.

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Eine Überlegung wert: Mieten statt kaufen

Wer ein geeignetes Dach besitzt, die hohen Anschaffungskosten aber scheut, kann die Solaranlage auch ganz einfach mieten. Der Vermieter installiert sie dann auf dem Hausdach und der Mieter kann den produzierten Solarstrom wie bei einer gekauften PV-Anlage verbrauchen. Die Vertragslaufzeit liegt heute in der Regel bei 20 Jahren, die monatliche Miete für eine kleine 5-kWp-Anlage ohne Speicher liegt bei aktuellen Angeboten grob ab 100 bis 120 Euro. So kommen bis zum Laufzeitende rund 24.000 bis 29.000 Euro an Mietzahlung zusammen. Das ist eine stattliche Summe.

An diesem Punkt tritt der Unterschied zu einer gemieteten Wohnung zutage: Nach der Vertragslaufzeit müsste der Vermieter die PV-Anlage auf eigene Kosten deinstallieren. Deshalb wird oft die Möglichkeit eingeräumt, das Mietobjekt kostenlos – oder für einen geringen Restwert – zu übernehmen. Einige Vermieter bieten auch eine Nutzungsgebühr für das Dach an, damit die Anlage bis auf weiteres dort verbleiben kann. Die Alternative ist die Verlängerung des Mietvertrags, in der Regel immer für 1 Jahr.

Hinweis: Mit genau diesem Punkt wird eines klar: Viele PV-Mietangebote ähneln in der zivilrechtlichen Konstruktion eher einer Pacht, einem Leasing oder einem Mietkauf – maßgeblich ist immer der konkrete Vertrag. Die Unterschiede erläutern wir in unserem Beitrag Photovoltaikanlage mieten, pachten oder leasen. Hier sei nur gesagt, dass die meisten Anbieter den Begriff „Miete“ verwenden, weil er für jeden verständlich ist.

Fazit: Das Mieten einer PV-Anlage ist bequem und erspart die Anschaffungskosten. Aufgrund der zu erwartenden Lebensdauer einer Fotovoltaikanlage kann sich eine Übernahme nach dem Ende der Vertragslaufzeit rechnen. Allerdings sind ältere Anlagen reparaturanfälliger. Neben den Wartungskosten müsste der neue Besitzer dann auch die Reparaturkosten bestreiten.

Mieten einer PV-Anlage: Pro und Kontra im Detail

Pro und Contra gut abwägen
Pro und Contra gut abwägen

Der Vermieter ist der Investor bzw. Eigentümer der Anlage. Die steuerliche Behandlung – insbesondere die Möglichkeit der Abschreibung – hängt von der konkreten Konstellation, dem Betreiberstatus und der Einkunftsart ab; ein pauschaler Steuervorteil für den Vermieter lässt sich nicht garantieren. Er trägt aber das Schadensrisiko und das der Privatinsolvenz des Mieters und erhält dafür eine feste Mietzahlung. Bei vielen Miet-/Pachtmodellen ist der Mieter zugleich Anlagenbetreiber im Sinne des EEG und übernimmt damit Rechten und Pflichten wie die Abrechnung mit dem Netzbetreiber bzgl. der Einspeisevergütung. Welche Rolle der Mieter konkret einnimmt, ergibt sich aus dem Vertrag – eine sorgfältige Vertragsprüfung ist Pflicht.

Hinweis: Nicht jeder Vertrag gewährt dem Mieter die Vergütung für die ins Netz eingespeiste Strommenge. In seltenen Fällen kann es auch der Investor sein. Dieser Punkt muss vor Vertragsabschluss unbedingt geprüft werden.

Welche Vorteile hat das Mieten einer Solaranlage?

Beginnen wir mit dem Licht. Keine Kosten, keine Risiken, nur Sonnenstrom ernten. Da sollte die Entscheidung doch leicht fallen:

  • Keine Investitionskosten: Anders als beim Kauf einer Solaranlage müssen Mieter kein Geld für die Anschaffung ansparen. Unternehmen schützen so ihre Liquidität. Gerade, wenn in den vergangenen Jahren keine Rücklagen gebildet werden konnten, ist dies ein enormer Vorteil.
  • Umfassender Service: Die Instandhaltung und Pflege einer Solaranlage kann aufwendig sein. Reparaturen sind dann meist teuer. Mieter profitieren von einem All-in-one-Paket, das neben der Planung und der Installation auch die Versicherung, die Wartung und Instandsetzung sowie die Übernahme eventueller Reparaturen abdeckt.
  • Garantierter Festpreis: Mieter einer PV-Anlage leben mit der Gewissheit, dass der Mietpreis bei einer Festpreisklausel über die nächsten 15 bis 20 Jahre weitgehend stabil bleibt. Manche Verträge enthalten allerdings Preisanpassungs-, Index- oder Wertsicherungsklauseln – die Vertragsdetails sollten vor Unterschrift genau geprüft werden.

Solaranlage mieten statt kaufen: Die Nachteile kurz erklärt

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Folgende Aspekte sind in die Entscheidung für oder gegen das Mieten mit einzubeziehen:

  • Preisbindung: Die Mietpreisbindung kann Vor- und Nachteil zugleich sein. Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass die monatliche Miete die Mieter finanziell zu sehr belastet, haben sie meist das Nachsehen.
  • Vertragsbindung: Ob die vermietende Firma sauber arbeitet und die Anlage konsequent wartet – oder eben nicht – lässt sich vorab schwer beurteilen.
PV-Anlage mieten oder kaufen?
PV-Anlage mieten oder kaufen?

Es empfiehlt sich also, etwas Zeit in eine intensive Recherche und das Studieren des Kleingedruckten zu investieren. Wie sieht es aus mit der Liefergarantie des Vermieters? Was passiert bei einer längeren Störung der PV-Anlage, was bei einem Eigentumswechsel des Hauses? Wie ist eine eventuelle Insolvenz des Investors geregelt? Eine Fachberatung hat schon so manchen Mieter in spe vor unvorteilhaften Verträgen bewahrt. Auch authentische Erfahrungsberichte anderer Mieter können helfen, einen seriösen Anbieter zu finden.

Vor Vertragsunterzeichnung prüfen

Diese sieben Punkte entscheiden über Komfort und Risiko über die gesamte Laufzeit

1
Vertragslaufzeit und MietpreisbindungÜblich sind 15 bis 25 Jahre. Bleibt die Miete fix oder gibt es eine Wertsicherungsklausel?
2
Übernahme nach VertragsendeGeht die Anlage kostenlos an Sie über, wird ein Restwert fällig oder erfolgt der Rückbau?
3
InsolvenzschutzWas passiert mit dem Vertrag, wenn der Vermieter zahlungsunfähig wird? Wer übernimmt Service und Garantie?
4
EinspeisevergütungSteht der Erlös für eingespeisten Strom Ihnen zu oder dem Vermieter? Schriftlich klären.
5
Service- und ReaktionszeitenWie schnell wird bei einem Defekt repariert? Sind Ausfallentschädigungen vorgesehen?
6
Hausverkauf während der LaufzeitÜbernimmt der neue Eigentümer den Mietvertrag automatisch oder ist eine Sonderkündigung möglich?
7
Vorzeitige ÜbernahmeLässt sich die Anlage nach z. B. 10 Jahren abkaufen? Zu welchem Preis und mit welchen Konditionen?
Hinweis: Eine kostenpflichtige Vertragsprüfung durch die Verbraucherzentrale lohnt sich bei langlaufenden Verträgen meist schon nach dem ersten gefundenen Knackpunkt; die Pauschalen variieren je nach Bundesland und Beratungsart (häufig im niedrigen zweistelligen Bereich, im Einzelfall höher) – die Konditionen erfragt man am besten direkt beim zuständigen Landesverband.
Der PV-Anlagen-Vermieter lässt das Dach vorher begutachten
Der PV-Anlagen-Vermieter lässt das Dach vorher begutachten

Fazit: Ob die Vorteile oder die Nachteile überwiegen, bewertet sicher jeder Mietinteressent unterschiedlich. Dass die reinen Mietkosten nicht das einzige Kriterium sind, ist durch die Auflistung jedoch deutlich geworden. Beim Vergleich der Angebote ist auch auf drohende Fallen zu achten.

Tipp: Auf den Webseiten der Anbieter Enpal und Yello Solar können Sie sich kostenfreie Angebote für die Miete einer Solaranlage machen lassen. (Anzeige)

Rechenbeispiel: Kosten für Kauf und Miete

Die Gegenüberstellung der Kosten für Vermieter und Mieter zeigt die Unterschiede auf. Angelehnt ist sie an die Berechnung für eine 10-kWp-Anlage im Beitrag zu den Photovoltaikanlage-Kosten. Alle Zahlen basieren auf einer angenommenen Laufzeit von 20 Jahren.

Kosten10-kWp-AnlageVermieterMieter
Materialkosten: Solarmodule, Wechselrichter, Verkabelung und Montagesystem7.500 Euro+
Arbeitskosten: Planung, Montage, Elektroarbeiten, Anschluss des Wechselrichters, Inbetriebnahme5.000 Euro+
Miete (Beispiel-Stand 2025/2026, angebotsabhängig)160 Euro/Monat+
Summe Investitionskosten 12.500 Euro38.400 Euro
Betriebskosten: Wechselrichter-Austausch nach 10 Jahren, Wartung, Reinigung, PV-Versicherung400 Euro/Jahr x 20+
Stromzählermiete60 Euro/Jahr x 20+
Summe Betriebs-/Nebenkosten 8.000 Euro1.200 Euro
Summe Gesamtkosten 20.500 Euro39.600 Euro
Im Vergleich: 5,5-kWp-Anlage* 16.000 Euro25.200 Euro

(bei Anlagenmiete 100 Euro/Monat plus Zähler)

*nach Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage

Eine Anlage von 10 kWp ist eher groß bemessen und nur erforderlich bei etwa 6 Personen und E-Mobil-Ladestelle. Für einen durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt ohne Elektrofahrzeug reicht eine 5- bis 5,5-kWp-Anlage aus. Soll ein Batteriespeicher ergänzt werden, muss mit einem Komplettpreis von grob 4.000 bis 7.000 Euro für typische 5-bis-10-kWh-Heimspeicher gerechnet werden (inklusive Installation, Stand: April 2026); umgerechnet auf die nutzbare Kapazität ergeben sich je nach Größe und Systemintegration ca. 400 bis 800 Euro pro kWh. Der Mietpreis erhöht sich typischerweise um 50 bis 100 Prozent, je nach Speichergröße und Anbieter.

Tipp: Finanzierung als Alternative zur Investition! Solarkredite und Förderkredite wie das KfW-Programm 270 sind häufig zinsgünstig konzipiert; ob sie im Einzelfall günstiger sind als ein üblicher Bankkredit, hängt von den tagesaktuellen Konditionen ab und sollte vor Abschluss verglichen werden. Wie sich eine Darlehensfinanzierung auf die Investitionskosten auswirkt, verrät unser Ratgeber Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage berechnen.

Fazit: Der Vergleich macht deutlich: Je größer die PV-Anlage ist, desto weiter geht die Schere Anschaffung / Miete auseinander. Eines ist jedoch in beiden Fällen gleich: Mieten ist teurer als kaufen. Das muss auch so sein, schließlich übernimmt der Investor die Planung, meldet die Anlage an, regelt die Instandhaltung und trägt das Risiko. Und das über eine lange Zeit – bei einer Festpreisklausel zu einem stabilen Mietpreis; Verträge mit Preisanpassungs- oder Index-Klauseln sollten dabei vorab geprüft werden.

Gesamtkosten über 20 Jahre im Vergleich

Kauf inkl. Material, Arbeit und Betriebskosten · Miete inkl. Stromzählermiete

10-kWp-Anlage (größerer Haushalt mit E-Auto)
Kauf20.500 €
Miete (160 €/Monat)39.600 €
Mehrkosten Miete: +19.100 € über 20 Jahre
5,5-kWp-Anlage (typischer 4-Personen-Haushalt)
Kauf16.000 €
Miete (100 €/Monat)25.200 €
Mehrkosten Miete: +9.200 € über 20 Jahre
Werte aus diesem Artikel · ohne Stromspeicher · ohne Eigenverbrauchs- und Einspeiseerlöse · Strompreissteigerungen nicht berücksichtigt

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Vorteile gegenübergestellt: Was spricht für das Kaufen, was für das Mieten einer PV-Anlage?

Die tabellarische Form erleichtert den Vergleich der Motive für den Kauf mit den Argumenten für das Mieten einer Photovoltaikanlage.

Pro KaufmodellPro Mietmodell
Vor allem kostengünstigerVor allem komfortabler
Keine VertragsbindungKeine Investitionskosten
Möglichkeit der FinanzierungKeine Zinszahlung wegen Finanzierung
Flexibilität beim Ausbau oder Rückbau ungeeignet gewordener KomponentenUmfassender Service: keine Planung, keine Anmeldung, keine Wartung und Instandhaltung, keine zusätzlichen Kosten für einen Wechselrichter-Austausch
Möglichkeit, auf Preisentwicklungen zu reagieren (auch der Mietpreise)Keine Suche nach einem geeigneten Solarteur und/oder Handwerksbetrieb
Keine langjährige PreisbindungPlanungssicherheit bei vereinbarter Festpreisklausel (Index-/Anpassungsklauseln möglich)
Der Umwelt ist es egal ob die Anlage gemietet oder gekauft ist
Der Umwelt ist es egal ob die Anlage gemietet oder gekauft ist

Was passt zu wem? Eine Orientierungshilfe

Die Entscheidung Mieten oder Kaufen lässt sich nicht pauschal beantworten – sie hängt stark von Ihrer finanziellen Situation, Ihrer Lebensplanung und Ihrer Risikobereitschaft ab. Drei typische Konstellationen helfen bei der Einordnung:

Kauf ist meist die richtige Wahl, wenn …

  • ausreichend Eigenkapital vorhanden ist oder ein zinsgünstiger Kredit (z. B. das KfW-Programm 270 für Erneuerbare Energien Standard; tagesaktuelle Konditionen vor Abschluss vergleichen) infrage kommt,
  • Sie die Immobilie langfristig selbst nutzen möchten und keinen Verkauf planen,
  • Ihnen Flexibilität bei späterem Ausbau (Speicher, Wallbox, Wärmepumpe) wichtig ist,
  • Sie den vollen wirtschaftlichen Nutzen über 20 Jahre und darüber hinaus mitnehmen wollen.

Miete kann sinnvoll sein, wenn …

  • kein Eigenkapital zur Verfügung steht und auch eine Finanzierung nicht infrage kommt,
  • Sie organisatorisch vollständig entlastet werden möchten (Planung, Anmeldung, Wartung, Versicherung aus einer Hand),
  • Planungssicherheit durch eine feste Monatsrate für Sie wichtiger ist als die niedrigsten Gesamtkosten,
  • Sie bereit sind, auf einen Teil der wirtschaftlichen Rendite zugunsten des Komforts zu verzichten.

Die dritte Option: Finanzierung

Zwischen reinem Kauf und reiner Miete steht die Finanzierung über einen Solarkredit. Sie kombiniert die monatliche Belastung der Miete mit dem Eigentum des Kaufs: Die Anlage gehört Ihnen vom ersten Tag an, Sie profitieren vom Nullsteuersatz beim Kauf und von der Einspeisevergütung in voller Höhe. Bei vergleichbaren Monatsraten ist die Finanzierung über die Gesamtlaufzeit meist günstiger als die Miete – allerdings mit dem Unterschied, dass Wartung, Versicherung und Reparaturen in Ihrer Verantwortung bleiben. Für viele Hausbesitzer mit eingeschränktem Eigenkapital ist sie deshalb der wirtschaftlich attraktivste Mittelweg.

Tipp: Bevor Sie sich für ein Mietmodell entscheiden, lohnt sich ein unverbindlicher Vergleich mit dem Direktkauf. Über die Fachbetriebssuche erhalten Sie mehrere kostenlose Angebote von regionalen Solarteuren und können beide Modelle realistisch nebeneinander stellen.

Fazit

Mit dem Kaufen oder Mieten einer PV-Anlage stehen zwei interessante Modelle zur Wahl. Für welche Variante ein Interessent sich entscheidet, ist vor allem eine Frage des Eigenkapitals. Steht dieses in ausreichender Höhe zur Verfügung, ist der Kauf einer Solaranlage ökonomischer – und damit in den meisten Fällen die sinnvollere Wahl. Eigentümer haben die volle Kontrolle, treffen wichtige Entscheidungen selbst, sind flexibel bei Änderungswünschen und werden nicht durch monatliche Mietzahlungen belastet. Wer nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt, keinen Kredit aufnehmen möchte und organisatorische Aufgaben lieber abgibt, findet im Mieten einer Solaranlage eine attraktive Option.

Tipp: Auf den Webseiten der Anbieter Enpal und Yello Solar können Sie sich kostenfreie Angebote für die Miete einer Solaranlage machen lassen. (Anzeige)
Tipp: Die Frage nach den Unterschieden bei den Mietmodellen beantwortet unser Beitrag Photovoltaikanlage mieten, pachten oder leasen. Dort finden Sie auch empfehlenswerte Anbieter und eine-Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Komplettes Hausdach mit Photovoltaik-Anlage bestückt © manfredxy, stock.adobe.com
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