Solarstromspeicher und intelligentes Energiemanagement

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Solarstromspeicher und intelligentes Energiemanagement

Photovoltaik Stromspeicher © 3desc, stock.adobe.com
Photovoltaik Stromspeicher © 3desc, stock.adobe.com

Aufgrund der stetig sinkenden Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen), fragt sich manch ein potentieller Anlagenbetreiber, ob und unter welchen Umständen sich der Bau einer solchen PV-Anlage überhaupt noch lohnt. Die Antwort kann nicht für jeden Betreiber gleich sein, da auch nach vielfachen Verbesserungen in der Solartechnik die Ausrichtung und Fläche des Hausdachs für den Energieertrag ausschlaggebend sind.

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Eigenverbrauch

Um eine Photovoltaikanlage lohnend zu betreiben, ist es bei Einspeisevergütungen von ca. 11 Cent pro Kilowattstunde ( im Folgenden kWh abgekürzt ) im Jahr 2019 wichtig, einen möglichst großen Anteil des erzeugten Stroms im eigenen Haus zu verbrauchen. Schließlich liegt der Preis für die eingekaufte kWh bei ca. netto 23 Cent. Somit spart jede selbst erzeugte und verbrauchte kWh im besten Falle 17 Cent.

Eine einfache Variante, diesen Verbrauch zu steuern besteht in den Eigenheimen, in denen ganztägig jemand zu Hause ist. So können beispielsweise Waschmaschinen und Trockner oder Geschirrspülmaschinen betrieben werden, wenn die Sonne scheint. Aber auch hier muss man ständig ein Auge darauf haben, wie viel Energie aktuell erzeugt wird und wie viel man verbraucht. Es ist nicht immer sinnvoll, alle Geräte gleichzeitig einzuschalten. Unter Umständen sollte man die Geräte nacheinander laufen lassen, um einen mit der Solarstromerzeugung im Gleichklang laufenden Verbrauch zu erhalten.

Nutzung von Solarstrom: Setzen Sie Prioritäten
Nutzung von Solarstrom: Setzen Sie Prioritäten

Ist dies nicht möglich, bietet sich zur Erhöhung des Eigenverbrauchs eine Kombination aus Photovoltaikanlage und Stromspeicher an. Während man mit einer Solarstromanlage und bewusstem Energieverbrauch schon rund 30% des Strombezugs einsparen kann, lässt sich die Einsparung mit der Nutzung eines Speichers noch einmal auf 60% verdoppeln.

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Tagsüber produzieren und nachts verbrauchen

Solarstrom: Tagsüber produzieren, Abends und Nachts verbrauchen
Solarstrom: Tagsüber produzieren, Abends und Nachts verbrauchen

Mit den seit einigen Jahren ständig in der Weiterentwicklung befindlichen Solarstromspeichern können laut Herstellerangeben bis zu 80%, laut FraunhoferInstitut für Solare Energiesysteme (ISE) 60% des auf dem Hausdach erzeugten Stroms selbst genutzt werden. Dazu wird der tagsüber erzeugte und nicht verbrauchte Strom in Batterien bzw. Akkumulatoren gespeichert. Von hier kann er je nach Speicherauslegung meist bis zum nächsten Morgen abgerufen, also selbst verbraucht oder doch noch eingespeist werden, falls der Eigenbedarf nicht hoch genug sein sollte.

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