Solarkredite

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Solarkredite

Solar Angebote gut durchlesen und vergleichen
Solar Angebote gut durchlesen und vergleichen © Marina Lohrbach, stock.adobe.com

Zwar können Photovoltaikanlagen durch die Einspeisevergütungen eine ordentliche Rendite erwirtschaften, doch am Anfang steht eine vergleichsweise hohe Investition. Zur Finanzierung von Photovoltaikanlagen stehen dem zukünftigen Betreiber verschiedene Möglichkeiten offen.

Photovoltaik: Informieren Sie sich über Fördermittel
Photovoltaik: Informieren Sie sich über Fördermittel

Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die KfW untersteht der Aufsicht durch den Finanzminister und hat als Anstalt öffentlichen Rechts vielfältige Aufgaben. Dazu gehört auch die Förderung und Finanzierung von Maßnahmen im Umweltschutz, insbesondere auch der erneuerbaren Energien. Photovoltaikanlagen werden durch besondere Programme gefördert.

Bedingungen der KfW Programme 270 und 274

Die KfW gewährt für Photovoltaikanlagen Kredite mit unterschiedlich langer Laufzeit, wobei meist zwischen 5, 10 und 20 Jahren gewählt werden kann. Die Zinssätze für diese Kredite richten sich nach der individuellen Bonität des Antragstellers, die von der Hausbank ermittelt wird. Außerdem hängen sie von der Marktentwicklung ab. Sie werden daher stets angepasst, sodass hier keine genauen Konditionen genannt werden können.

Die großen Vorteile der Kredite der KfW sind die tilgungsfreien Anfangsjahre, die je nach Laufzeit zwischen ein und drei Jahren betragen können. Zudem finanziert die KfW mit ihren Programmen die gesamte Investition, es muss also kein Eigenkapital aufgebracht werden. Allerdings wird die Mehrwertsteuer nicht finanziert, weil sie vom Finanzamt zurückerstattet wird.

Der Antrag für einen KfW Kredit wird über die Hausbank gestellt. Wichtig: Der Antrag muss gestellt werden, bevor mit der Maßnahme begonnen wird. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Freiberufler, aber auch gemeinnützige Organisationen oder Unternehmen.

Die KfW fördert Photovoltaikanlagen
Die KfW fördert Photovoltaikanlagen

Das KfW Programm 275 zur Förderung von Solarstromspeichern

Bis Ende 2018 wurde die Anschaffung von Stromspeichern durch die KfW finanziell gefördert. Das Programm KfW 275 Erneuerbare Energien Speicher wurde allerdings zum 31.12.2018 eingestellt. Bei der KfW ist aktuell (2020) keine Förderung möglich. Einige Bundesländer und Kommunen fördern jedoch weiterhin den Einbau von Stromspeichern. Es lohnt sich bei der regionalen Energieagentur, den Stadtwerken oder der Gemeinde nach einer Förderung anzufragen. Wichtig: Bitte immer vor Beauftragung eines Unternehmens Fördermittel beantragen. Dies ist bei der Förderung häufig Voraussetzung.

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Kredite anderer Banken

Inzwischen bieten auch viele andere Kreditinstitute spezielle Kredite für Photovoltaikanlagen. Hier ein kurzer Überblick – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

UmweltBank

Die UmweltBank bietet verschiedene Programme für die Finanzierung von Photovoltaikanlagen. Sowohl die Höhe der maximalen Kreditsumme wie die effektiven Zinssätze werden stets den Marktbedingungen angepasst.

GLS Bank

Die GLS Bank ist nach eigenen Angaben sozial-ökologisch ausgerichtet und bietet für Photovoltaikanlagen Kredite, wobei die Laufzeit auf 20 Jahre begrenzt ist. Je länger die Zinsbindung, umso höher fällt der Effektivzinssatz aus. Im Gegensatz zu den anderen Kreditangeboten finanziert die GLS Bank jedoch die Investition nicht zu 100 %, sondern verlangt Eigenkapital. Vorteile der Kredite: Eine Zwischenfinanzierung der Mehrwertsteuer ist möglich, es wird kein Grundbucheintrag verlangt. Es werden auch Photovoltaikanlagen auf fremden Immobilen finanziert.

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Bausparkassen

Auch viele Bausparkassen haben mittlerweile Kreditangebote entwickelt, die zur Finanzierung einer Photovoltaik-Anlage herangezogen werden können. Diese Photovoltaik-Angebote der Bausparkassen sind grundsätzlich Kombinationen aus einem sogenannten Zinszahlungsdarlehen und einem Bausparkredit. Die Bausparkasse gewährt dann ein Darlehen über die Investitionssumme für die Photovoltaikanlage, wobei im Normalfall die Mehrwertsteuer nicht finanziert wird. Für dieses Darlehen werden nur die Zinsen gezahlt. Gleichzeitig wird dann ein Bausparvertrag über die Darlehenshöhe abgeschlossen und dieser wird angespart. Am Ende der Ansparzeit (meist um die 8 bis 9 Jahre) wird mit dem Bausparvertrag das ursprüngliche Darlehen getilgt. Da meist nur die Hälfte angespart wird, muss dann noch für weitere 8 Jahre der Bausparvertrag getilgt werden. So kommt man auf Laufzeiten von rund 18 Jahren, hat aber für die gesamte Zeit sichere Zinskonditionen.

Contracting oder Leasing

Eine weitere Möglichkeit, Photovoltaikanlagen zu realisieren, bieten Contracting- oder Leasing-Modelle. Dabei errichtet ein Dritter (zum Beispiel der Energieversorger oder eine private Gesellschaft) auf dem Dach eine Photovoltaikanlage. Der Eigentümer zahlt dann für die Energie die normalen Preise und erhält eine Pachtgebühr für das Dach. Nach einer festgesetzten Laufzeit von rund 25 Jahren geht die Photovoltaikanlage in das Eigentum des Hausbesitzers über. Leasingmodelle sind eigentlich nur für Großanlagen lohnend. Sie funktionieren wie von anderen Wirtschaftsgütern bekannt und sind für Unternehmen wegen der Absetzbarkeit der Leasingraten attraktiv.

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